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La Gomera - Aktivitäten

Einsame Vulkanstrände und idyllische Badebuchten
Eingerahmt von steil abfallenden Felsen verstecken sich zahlreiche idyllische Badebuchten an der Küste der Insel. Neben zahlreichen Kiesstränden gibt es auch mehrere schwarzsandige Küstenabschnitte.
Einige der schönsten Strände sind im Valle Gran Rey zu finden. Das ehemalige Aussteigerparadies bietet eine einmalig entspannte Atmosphäre und zieht vor allem Alternativtouristen an. Nacktbader kommen an der im Westen des Tals gelegenen Playa del Inglés auf ihre Kosten.
Auch Playa de Santiago, Vallehermoso und Alojera haben schöne Strände zu bieten. Auch an anderen Orten gibt es abgelegene Badebuchten, die erst nach langen Spaziergängen zu erreichen sind. Hier können Sonnenanbeter inmitten der einzigartigen Natur Ruhe und Einsamkeit finden.

La Gomera von der Seeseite
La Gomera im Boot zu umrunden ist ein unvergessliches Erlebnis. Vom Meer aus sehen Sie üppiges Grün, das sich von den Bergen bis an die Küste erstreckt, Sie passieren schroffe Felswände und können den Blick über zauberhafte, weiß leuchtende Dörfer schweifen lassen. An wildromantischen Küstenabschnitten und einsamen Sandstränden vorbei gelangen Sie zu Naturkunstwerken wie den Basaltfelsen "Los Organos", die riesigen Orgelpfeifen gleich steil in die Höhe ragen und stets von stürmischer Brandung umtost werden.
Inselumrundungen dauern etwa sieben Stunden und kosten rund 40 Euro pro Person. Sie können ebenso wie kürzere Bootstouren bei verschiedenen Veranstaltern vor Ort gebucht werden. Ausgangspunkte sind Valle Gran Rey und Santiago.

Valle Gran Rey: Mekka für Alternative
Das Valle Gran Rey ("Tal des großen Königs") im Westen der Insel ist ein abgeschiedenes, von Palmen gesäumtes Tal. Seit jeher landen hier Aussteiger und Links-Alternative - sowie viele Urlauber, die Ruhe und Erholung fernab der Touristenströme suchen. Inselkenner schwärmen von der friedlichen und entspannten Atmosphäre, die hier überall herrscht.
In allen drei Ortsteilen des gleichnamigen Dorfes gibt es zahlreiche private Unterkünfte, im Zentrum um den Hafen herum laden Geschäfte, Cafes und Restaurants zum Verweilen ein.

Nationalpark "Garajonay": Wälder wie im Märchen
Der Nationalpark Garajonay ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von La Gomera. Märchenhaft muten die Feuchtwälder und artenreichen Lorbeerwälder an. Hier befindet sich auch der "Pico de Garajonay", mit 1487 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung der Insel. Das Gebiet wurde 1981 zum Nationalpark erklärt, fünf Jahre später hat die UNESCO den Park in seine Liste der schützenswerten Kulturgüter der Menschheit aufgenommen.
Der Garajonay-Park auf La Gomera erhielt seinen Namen nach einer Liebesgeschichte zwischen der Guanchenprinzessin Gara und dem Jüngling Jonay, die sich am gleichnamigen Berggipfel zugetragen haben soll. Jonay schwamm täglich auf aufgeblasenen Ziegenhäuten von Teneriffa nach Gomera, um seine Angebetete zu sehen. Als die Dorfbewohner die geheime Verbindung entdeckten - Garas Eltern hätten niemals in die Heirat eingewilligt -, flohen die Liebenden verzweifelt auf den höchsten Punkt der Insel und durchbohrten sich dort mit selbstgeschnitzten Lanzen aus Lorbeerholz. In enger Umarmung wurden sie auf dem 1487 Meter hohen Pico gefunden, der seitdem Garajonay heißt.